Violoncello Foto: © vetkit - Fotolia.com

Violoncello

Das Violoncello heißt so, weil es eigentlich ein kleines Instrument ist: ein kleiner Violone (Kontrabass).

Wenn es heute einfach nur „Cello“ genannt wird, weiß aber auch jeder, was gemeint ist. Außerdem hat es im Grunde nichts mit dem großen Violone, sondern mehr mit der kleinen Violine zu tun.

Das Violoncello gehört zur Geigenfamilie und sieht deshalb genauso so aus wie eine große Geige. Es kann schon vorkommen, dass ein Cello auch in der Popularmusik gebraucht wird. Aber sein unverzichtbarer Platz ist die klassische Musik. Zusammen mit zwei Violinen und einer Viola („Bratsche“) gehört das Violoncello zum Streichquartett, einem der wichtigsten Formationen in der klassischen Kammermusik. Im Symphonieorchester ist es zusammen mit dem Kontrabass für die Bassregion zuständig. Darüber hinaus wird es gerne auch solistisch eingesetzt. In hohen Lagen kommt dann auch einmal der Tenorschlüssel vor neben dem sonst üblichen Bassschlüssel.

Schon früh – gleich nach der Frühförderung – kann man mit dem Cellospiel beginnen, denn es gibt ganz kleine Celli („Cellini“?): 1/8-, 1/4- oder 3/4-Celli. Die Musikschule stellt für die erste Zeit Leihinstrumente zur Verfügung.

Aber auch relativ spät, als Erwachsener oder gar im Seniorenalter kann der Unterricht begonnen werden, denn es sind keine körperlichen Verrenkungen nötig wie bei der Viola oder der Violine. 

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