Violine Foto: Musikschule Schwalm-Eder Nord

Violine

Wer möchte nicht gern „die erste Geige spielen“ …, d.h. „den Ton angeben“ (obwohl im Symphonieorchester das a’ von der Oboe angegeben wird),

kurzum: eine Führungsposition einnehmen. Aber: Geigen spielen im Orchester ist ein „Mannschaftssport“, wo es auf Teamfähigkeit ankommt und jeder an seinem Platze richtig ist.

Violine bedeutet eigentlich: „kleines Veilchen“ – die Blütenform gab ihr diesen schönen Namen. Erfunden wurde sie im 17. Jahrhundert: Stradivari, Amati, Guarneri sind berühmte Geigenbaumeister dieser Zeit. Schnell hat sie sich zum Virtuoseninstrument entwickelt, und bis heute gehören große Solowerke zum Repertoire. Auch in die Popmusik ist die Geige vorgedrungen, sogar elektrisch verstärkt!  Wie man sieht, kann auf einiges verzichtet werden, was sonst für die Klangentfaltung gebraucht wird: Boden, Decke, Zargen, F-Löcher, Steg, 4 Saiten, ein Stimmstock im Innern, Hals, Wirbel, Schnecke, ein Bogen samt Spitze, Frosch und (Pferde-) Haaren, all dies sind Bauteile und Zubehör der akustischen Violine, nicht zu vergessen das Kolophonium, mit dem man die Bogenhaare bestreicht.

Mit dem Violinunterricht beginnen kann und soll man schon früh, damit die Haltung mühelos gelingt. Deshalb gibt es auch kleine und ganz kleine Geigen, die sozusagen mitwachsen und an der Musikschule leihweise zur Verfügung stehen.

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