Akkordeon Foto: © nahariyani100 - Fotolia

Akkordeon

Das Akkordeon gehört zu den noch jungen Instrumenten; in Deutschland war es lange nur in der Haus-

und Volksmusik bekannt. Es durchlief jedoch in den letzten 40 Jahren eine enorme Entwicklung und bietet heute ganz unterschiedliche Möglichkeiten:

vom französischen Musett-Walzer bis zum Rock-Pop-Akkordeon, vom Folklore-Instrument bis zum Einsatz in der Klassischen und der Neuen Musik.

Das Akkordeon, um 1825 erfunden, besteht aus zwei mit einem Balg verbundenen Gehäusen, worin sich die sogenannten Stimmzungen befinden. Durch das Zusammendrücken bzw. Auseinanderziehen des Balges werden Luftbewegungen erzeugt, die die Stimmzungen zum Klingen bringen. Mit der rechten Hand spielt man die Melodiestimme auf Tasten, mit der linken die Begleitstimme oder Bassstimme. Die Bässe werden nur mit Knöpfen gespielt, und zwar ertönt beim Niederdrücken eines Knopfes jedes Mal ein ganzer Akkord (Dur-, Moll- Septimen- und verminderter Septimenakkord). 

Der Akkordeonunterricht kann mit 7 Jahren begonnen werden, so dass auch dieses Instrument sich für den Einstieg in den Instrumentalunterricht nach der Musikalischen Frühförderung eignet. Voraussetzungen besonderer Art sind nicht notwendig. Es ist Einzel- und auch Gruppenunterricht möglich. In fortgeschrittenem Stadium lässt sich das Akkordeon sehr gut kombinieren mit Streichinstrumenten oder Bläsern und ist so ein vielseitiger Begleiter.

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